Produktentwicklung bei Doctolib in 2023

Liebe Community,

unsere Services sollen Ihnen im Arbeitsalltag konkreten Nutzen bringen - damit das möglich ist, arbeiten wir seit Tag 1 eng mit Ihnen - unseren Nutzer:innen - zusammen. Vor knapp drei Jahren haben wir mit der Doctolib Community eine eigene Plattform dafür gegründet. Bis heute haben uns fast 1.000 kreative und innovative, aber auch sehr konkrete Produktideen sowie Verbesserungsvorschläge, die stets die Patientenperspektive berücksichtigen, erreicht. Diese Ideen könnten zum Teil nicht unterschiedlicher sein und dennoch haben Sie alle eins gemeinsam: Sie alle haben einen unglaublich wertvollen Ursprung, denn sie kommen von Ihnen. Dafür möchten wir uns bei Ihnen bedanken!

Trotz Ihres hektischen Praxisalltags haben Sie sich die Zeit genommen, Ihre Erfahrungen zu schildern und uns so auf neue Möglichkeiten oder auch auf potenzielle Verbesserungen hingewiesen. Doch besonders in diesem Zusammenhang gab es zuletzt viele kritische Reaktionen, die den Stellenwert der Doctolib Community infrage gestellt haben. Wir möchten an dieser Stelle noch einmal darauf hinweisen, dass wir Ihr Feedback ernst nehmen und dankbar für Ihre Expertise sind. Wir verstehen, dass Ihre Ideen unser Produkt besonders für Ihren persönlichen Anwendungsfall verbessern würden, aber nicht alle Ideen können direkt für die breite Masse umgesetzt werden. Wir setzen unsere Ressourcen stets so produktiv und effizient wie möglich ein und haben deswegen vor einigen Monaten den Prozess optimiert und in der Community, neben der Rubrik “Produktideen” auch neue Co-Building-Projekte aufgesetzt. So können wir unsere Entwicklungskapazitäten auf ausgewählte Themen konzentrieren. Den entsprechenden Artikel dazu finden Sie hier.

Co-Building lebt von Ihren Einschätzungen als Expert:innen des Gesundheitswesens. Es hilft, Produkte vorab zu testen und durch relevantes Feedback zu erweitern, neue Funktionen besser auf Ihre Bedürfnisse anzupassen und gemeinsam Problemstellungen zu lösen. Die enge Zusammenarbeit und die vielen Erfahrungswerte haben sich als besonders erfolgreich bewährt. Hier können wir inzwischen auf einige Meilensteine zurückblicken:

Wir möchten mit Ihnen Ihre Bedürfnisse definieren und gemeinsam herausarbeiten, wohin sich Doctolib in den kommenden Jahren entwickeln könnte. Neben Co-Building-Aktivitäten ist es uns daher auch wichtig, Sie über unsere Produkt-Roadmap zu informieren, wie zuletzt für Q1, damit Sie wissen, worauf wir uns in der nächsten Zeit priorisieren werden. In 2023 planen wir 92 Millionen Euro in unser Produkt zu investieren. Dabei setzen wir einen großen Fokus auf die Verbesserung bestehender Services, um so ein besseres Nutzererlebnis für Sie zu schaffen. Darunter fallen die Optimierung existierender Funktionen in unseren derzeitigen Ländern sowie die Verlässlichkeit unserer Schnittstellen und unabhängigen Konnektoren. Darüber hinaus planen wir, 24 % mehr in unsere Tech, Product und Development Teams zu investieren. Dabei wollen wir uns insbesondere darauf fokussieren, unsere Services nachhaltiger und skalierbarer zu gestalten und die Benutzererfahrung hinsichtlich Geschwindigkeit, einfacher Handhabung, Stabilität und Sicherheit weiter zu optimieren. Wir nehmen uns die von Ihnen angesprochenen Kritikpunkte sehr zu Herzen und werden diese weiterhin intern diskutieren. Wir bedanken uns für Ihr Feedback und den regen Austausch und freuen uns auf das Jahr 2023 mit Ihnen.

Viele Grüße
Nikolay Kolev, Managing Director von Doctolib

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CC: @Evelin_H @Hannah_Otten @Julie_Bavi @Dr.KaiBecker @WittekTina

Sehr geehrter Herr @NikolayKolev,

zunächst vielen Dank, dass Sie hier in der Community Stellung genommen und versucht haben, die Doctolib-Anwender abzuholen und über die andere Seite zu informieren – was allerdings nach der nicht gerade leisen Kritik in der letzten Zeit hier im Forum wohl auch notwendig wurde.

Grundsätzlich ist es allumfassend begrüßenswert, dass Sie Ihre (bzw. die Firmen-) Sicht der Dinge darlegen. Allerdings ist es mir persönlich viel zu viel „Marketing-Sprech“…

„Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.“

Wir möchten an dieser Stelle noch einmal darauf hinweisen, dass wir Ihr Feedback ernst nehmen und dankbar für Ihre Expertise sind.

In der Community ist der Eindruck entstanden, dass eben genau dies nicht passiert. HIER habe ich nur einige wenige Beispiele aufgeführt, wo das von Ihnen so ernst genommene Feedback wiederholt und über einen wirklich langen Zeitraum gab – und keines dieser Probleme wurde angegangen.

Wir verstehen, dass Ihre Ideen unser Produkt besonders für Ihren persönlichen Anwendungsfall verbessern würden, aber nicht alle Ideen können direkt für die breite Masse umgesetzt werden.

Hier formulieren Sie, dass nicht jede gewünschte Funktion für jeden Einzelfall umgesetzt werden kann – was unwidersprochen korrekt ist. Aber Sie (als Pars pro toto) entwickeln ja nicht mal die Funktionen weiter bzw. verbessern Sie, welche von einer großen Zahl der Community-Nutzer gewünscht werden!

Wir möchten mit Ihnen Ihre Bedürfnisse definieren und gemeinsam herausarbeiten, wohin sich Doctolib in den kommenden Jahren entwickeln könnte.

Alles längst passiert – durchforsten Sie die Community! Das ist (um auch mal in Marketing-Sprech zu verfallen) absolutes Feedback-Gold! Gratis! Sie können sich die (finanziellen und personellen) Ressourcen für irgendwelche Web-Umfragen im Rahmen des Co-Building sparen und stattdessen besser in die Bearbeitung der durch die Community aufgezeigten Probleme stecken.

Dabei setzen wir einen großen Fokus auf die Verbesserung bestehender Services, um so ein besseres Nutzererlebnis für Sie zu schaffen.

Ganz wichtiger Punkt! Viele Verbesserungswünsche beziehen sich gar nicht auf neue Funktionen, sondern dass bereits bestehende Funktionen erstmal grundlegend verbessert werden. Als Beispiel dafür wäre die Pflichteingabe von Postadressen bei der Buchung zu nennen. Oder: Was ich persönlich (wobei ich nicht alleine bin) als wirklich eine absolute Game-changing-Funktion ansehen würde, wäre die Verbesserung der Wartelistenfunktion in Verbindung mit freien Terminen: Implementieren Sie die Versendung von Terminvorschlägen an Wartelistenpatienten manuell per Mausklick in einem breiten Ausmaß!

Wir nehmen uns die von Ihnen angesprochenen Kritikpunkte sehr zu Herzen und werden diese weiterhin intern diskutieren.

Practice what you preach !

Zusammenfassend festigt sich bei mir der Eindruck, dass die Firma Doctolib sich eher von den Wünschen und Bedürfnissen Ihrer Kunden entfernt. Es entsteht das Gefühl, dass diese zahlenden Kunden nun als Basis genutzt werden, um Doctolib zu --aus Firmensicht-- Höherem wie beispielsweise einem eigenen Praxisverwaltungssystem zu führen. Ich (als Teil dieser zahlenden Kundschaft) habe Doctolib aber als Terminverwaltungssystem angeschafft.

Und ich erwarte, dass die Fa. Doctolib mir
a) dieses Terminverwaltungssystem bestmöglich anbietet und nach meinen / Community-Wünschen weiterentwickelt und verbessert

Oder b) ganz klar kommuniziert, dass dies in Zukunft nicht vorgesehen ist und es sinnvoll wäre, die Zusammenarbeit zu beenden und sich nach Alternativen umzusehen.

Konstruktive Grüße

SN

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Hallo @Neu_Sve ,

so ist es, besser hätte man dieses auch aus meiner Sicht nicht schreiben können!
Vielen Dank dafür!

Hallo @Neu_Sve und @Benedikt_Fuchs,

vielen Dank für Ihr ausführliches Feedback zu der Produktentwicklung von Doctolib in diesem Jahr. Wir finden, dass auch ein kritischer Austausch den Stellenwert dieser Community verdeutlicht.

Selbstverständlich lesen wir alle Beiträge aus der Community und es gibt einige Ideen und Vorschläge aus der Community, die bereits seit längerem existieren. Wir möchten an dieser Stelle aber noch einmal darauf hinweisen, dass das Datum der Veröffentlichung oder die Anzahl der Kommentare oder Likes nicht ausschlaggebend dafür sind, welche Projekte wir in unseren Produktroadmaps berücksichtigen können. Sie helfen uns aber dabei, Themen zu priorisieren und die Produktentwicklung voranzutreiben. Die Aufrufe einer Produktidee sind für uns kein valides Kriterium, um die Wichtigkeit einer Idee feststellen zu können, da die Beiträge auch von einer Person oder von uns mehrfach aufgerufen werden können.

Es ist schade, dass bei Ihnen der Eindruck entstanden ist, wir würden nicht an der Weiterentwicklung oder Verbesserung der bestehenden Funktionen arbeiten. Denn genau das tun wir, wenn auch nicht gleich für jede Funktion. Selbstverständlich nehmen wir das Feedback aus der Community dazu auf, prüfen diese aber auch anhand anderer Aspekte, wie z.B. dem Nutzungsverhalten dieser Funktionen, und setzen damit Prioritäten für die kommenden Projekte. Beispielsweise wird der Doctolib Team Messenger kontinuierlich durch Ihr Feedback verbessert, erst kürzlich haben wir die Kettentermine und den Bereich “Meine Statistik” überarbeitet, die interne Terminbuchung vereinfacht, oder auch die Termin- und Patientenkarten mit weiteren Informationen angereichert. Und wie auch hier im Artikel erwähnt, wollen wir in diesem Jahr einen besonderen Fokus auf die Verbesserung bestehender Funktionen setzen.

Wir möchten an dieser Stelle noch einmal den Prozess des Co-Buildings bei Doctolib aufzeigen: Das Einreichen Ihrer Produktideen ist ein essenzieller Teil des Co-Buildings. Um unsere Entwicklungskapazitäten so effizient und produktiv wie möglich einzusetzen, müssen wir uns auf bestimmte Themen fokussieren und können nicht vereinzelnd Produktidee nach Produktidee abarbeiten. Die Zustimmung auf neue Ideen via Likes oder Kommentare hilft uns oft dabei festzustellen, welche Vorschläge von den Produktteams genauer analysiert werden sollten. Allerdings erreichen uns als globales Unternehmen auch eine Menge an Verbesserungsvorschlägen und Ideen aus Frankreich und Italien, die in unseren Entwicklungsressourcen mit abgedeckt werden. Unsere Produktteams arbeiten hart daran, Lösungen zu finden, die unseren Nutzer:innen in den existierenden Ländern gerecht werden. Sobald ein Thema für die Produktroadmap festgelegt wurde, treiben wir die Erkenntnisse mit Umfragen, Interviews, Workshops u.ä. voran und entwickeln gemeinsam mit unserer Community unsere Produkte.

Wie bereits an anderen Stellen erwähnt, überprüfen wir gerade die internen Co-Building-Prozesse hinsichtlich Optimierungspotenzial. Bis dahin möchten wir aber auch einmal auf unsere Nutzungsbedingungen der Community hinweisen und hoffen weiterhin auf einen freundlichen und professionellen Austausch untereinander.

Vielen Dank für Ihr Engagement sowie Ihr Verständnis.

Liebe Grüße
Evelin von Doctolib

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In einem anderen Beitrag wird auf diesen verwiesen bezüglich kurzfristiger Terminabsagen (trotz bestehendem Behandlungsvertrages und einer 24h Absagefrist)

Leider erschließt sich mir aus keinem der beiden Artikel/der Kommentare darunter, weshalb eine 24h Absagesperre nicht individuell für jede Praxis installierbar ist. Der Kostenfaktor so etwas zu installieren dürfte sehr überschaubar sein und auch der Service für die Patienten wird nicht geschmälert, da sie bei der Buchung bereits 3x aktiv anklicken, mit der 24H Policy einverstanden zu sein.

Vielleicht kann jemand erklären, was dagegen spricht?

vielen Dank
Mit freundlichen Grüßen
Tobias Hopfner

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Hallo liebes Doctolib Team,
ich möchte an dieser Stelle auch nochmal anregen, die Postadresse als Plichtfelder für Neu-Patienten zu definieren. Bei No-Shows stellen wir Rechnung gem. AGB und unser Abrechnungsdienst benötigt zwingend die Postadresse.
Danke für eine rasche Berücksichtigung.
Gruß Guido Körfer

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vielleicht kann @NikolayKolev sich ja mal zu den beiden Punkten von @_Seliger_Mandy und @KörferGuido außern. Das sind nämlich aus Sicht der Anwender die größten Ärgernisse die seit Monaten bzw sogar jahren von Doctolib totgeschwiegen werden.
Also nochmal ganz konkret?

  1. Warum akzeptiert Doctolib nicht, dass für uns Praxen eine mehr als 4 Stunden Absagefrist notwendig ist (bei fast allen praxen deutschlandweit 24h !) und erlaubt und diese Praxisindivdiuell einzurichten?
  2. Warum akzeptiert Doctolib den Praxiswunsch nach Angabe einer Adresse bei Buchung nicht? Nur so haben wir eine Handhabe gegenüber ausbleibern!

Bin gespannt auf die Antwort!

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Hallo,

wir wären schon glücklich, wenn man Patienten als VIP im positiven wie negativen Sinne markieren könnte. Mit POPup/Hinweis wenn der Patient im Doctolib bearbeitet werden muss.

So müssen die Mitarbeiter immer zuerst den Patienten im PVS aufrufen und da die Dokumentation checken.
Ein Terminverwaltungssystem sollte solche Basics effektiv abbilden und die Arbeit erleichtern.

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Hallo
@BurgDr.Jürgen
einen Hinweis (allerdings ohne PopUp) können Sie bereits setzen.
Wir nutzen dafür die Hinweisspalte in der Patientenkarte - dort eingetragene Hinweise erscheinen ROT in der Terminkarte
Jedoch IMMER NOCH NICHT in der normalen Terminhistorieansicht des Patienten!
(siehe dazu eine folgende „totgeschwiegene“ Idee:https://community.doctolib.de/t/hinweise-aus-patientenakte-bereits-in-terminhistorie-anzeigen/2020/53)

Herr Dr. Burg, Sie können sich aber auch individuelle Felder anlegen lassen. Das macht glaube auch @Evelin_H

Mit freundlichen Grüßen

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Hallo @_Seliger_Mandy, @KörferGuido, @Dr.KaiBecker & @BurgDr.Jürgen,

vielen Dank für Ihre Fragen und Anregungen bezüglich unseres Produktes!

Nächsten Donnerstag findet eine Vorstellung unserer Produkt Roadmap und Ziele für 2023 für Sie von unserem Managing Director Nikolay Kolev sowie unserem Senior Product Marketing Manager Kolja Menning und unsere leitende Product Managerin Maud Pennaneach statt.

Nutzen Sie also gerne die einmalige Möglichkeit, Ihre Fragen dort direkt persönlich zu stellen! Wenn Sie also vorab schon konkrete Fragen haben, posten Sie diese bitte unter dem Einladungsartikel selbst, damit wir diese berücksichtigen können.

Viele Grüße
Hannah

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